Geschrieben von: knollmat
In einer leicht verrückten Wochenend-Aktion brachen Silke, Manni, Toni und Matthias am Freitag, 27.04.2012, nach der Arbeit auf zum Gardasee. Nach später Ankunft und einem Glas Wein ging’s ab in’s Bett, um am Samstag den ersten Teil des “Programms” durchzuziehen: Frühstück, Wein kaufen, Bike Festival, Startnummern abholen, Vorbelastung und Nudelparty. Für Magga und Daniel war der Zeitdruck größer – sie reisten erst am Samstag Abend an…
Beim Abendessen wurde dann heiß über die Bekleidung für das Rennen diskutiert. Denn am Samstag war es sehr warm und die mitgebrachte Bekleidung war eher auf nicht ganz soooo gutes Wetter ausgelegt.
Am Sonntag stand das Highlight auf dem Programm – der Rocky Mountain BIKE Marathon im Rahmen des Sympatex BIKE Festivals. Zu früher Stunde ging es zum Missfallen einiger Haus-Mitbewohner aus den Federn und zum Frühstück, um sich gegen 7:00 in der Startaufstellung gut zu platzieren – die einen im A-Block, die anderen im B-Block. Nach dem Start ging es gleich mal in höchstem Tempo Richtung Arco, um den ersten harten Anstieg unter die Reifen zu nehmen.
Die ersten beiden Verpflegungen konnte man getrost durchfahren, wartete doch nach der Abfahrt von San Giovanni in Laghel schon die dritte Verpflegung. Gut gestärkt ging es für Daniel, Toni und Matthias danach weiter auf der Ronda Grande während Silke auf der Ronda Piccola die Fahrt zurück nach Riva antrat. Während Daniel vorne die Farben des Raceteams hochhielt, trafen sich Toni und Matthias (endlich!) an der vierten Verpflegung. Gemeinsam ging es über die “sanften Wellen”, die man getrost als harte Anstiege in Trailform bezeichnen kann, um dann wieder kehrt in Richtung zweite Streckenteilung zu machen. Nach seiner Zusammenkunft mit einem Felsen auf der ersten Abfahrt, zog es Toni vor, das Rennen auf die Ronda Grande zu beschränken. Matthias bog – wie der Daniel auch – an der zweiten Teilung ab und nahm die letzten knapp 1000 hm in Angriff. Zur Beschreibung der Zeit zwischen der Streckenteilung und der Ankunft an der sechsten Verpflegung in Santa Barbara sei an dieser Stelle Udo Bölts zitiert: “Quäl Dich, Du Sau!” – besser lässt sich nicht beschreiben, wie man dieses letzte Stück meistern kann. Aber die Abfahrt über ca. 10 km hinunter nach Massone entschädigt für (nahezu) alles. Und hat man dann noch eine gute Gruppe für die letzten flachen Kilometer nach Riva, so sind alle Qualen (fast) vergessen…
So war das Raceteam nach einem langen, harten Tag mit vier Fahrern bei diesem anspruchsvollen Rennen auf den drei großen Strecken vertreten. Das Wetter war für ein Radrennen optimal: ein bisschen Sonne, nicht zu heiß, ein paar wenige Regentropfen zur Abkühlung – was will man mehr…
Silke erreichte in der Damenwertung mit einer Zeit knapp über drei Stunden auf der Ronda Piccola einen sehr beachtlichen 25. Platz. Toni landete auf der Ronda Grande trotz seiner Blessuren (GUTE BESSERUNG!!) im Mittelfeld. Daniel blieb auf der Ronda Extrema deutlich unter den sechs Stunden und der Matthias finishte auch noch unter sechseinhalb Stunden – wer hätte das gedacht!?
Für Magga und Daniel begann nach dem Rennen eine Urlaubswoche am Gardasee während dank Manni die anderen drei entspannt über die Alpen zurück nach Hause gebracht wurden, um Montag wieder der Arbeit frönen zu können. Hierzu nochmal eine großes DANKESCHÖN an den Chaffeur!!!
Fotos – wie immer – beim Sportograf und detaillierte Ergebnisse bei Datasport.