von Trondheim nach Oslo 22.6. bis 23.6.2013

Dieter Leib unterwegs von Trondheim nach Oslo.

Vom 22.6. bis 23.6.2013 war es wieder soweit – genau zur Sonnwende!

Das größte Amateurradrennen der Welt führte über sagenhafte 542 km auf der E6 von Trondheim nach Oslo.

Natürlich ging es darum, als erster die Ziellinie zu überqueren.

Doch wer schon allein diese Distanz schaffte ist ein sportlicher Held!

Styrkeproven2013Toni

 

 

 

 

 

 
Das war sie also „die Kraftprobe“ – oder wie die Norwegen sagen „Styrkeproven“.
542 KM am Stück ist einfach der Wahnsinn – und das mit dem Rad!
Keiner von uns konnte sich das vorher vorstellen!
Aber es wurde zu einem ultimativen Raderlebnis – und es sei all denjenigen gesagt, die glauben, der Ötztaler sei hart – alles Pillepalle.

 

Es war die Fahrt der Superlative:
Um nur einige zu nennen:

der nördlichste Punkt den ich jemals mit der Rad erreicht habe
die größte Kilometerzahl mit dem Rad am Stück
die längste Regenfahrt im meinem Radleben
die beste Anfeuerung die ich jemals erlebt habe (ganz große Klasse ihr Norweger!)
ach ja – meine längste Zugfahrt (DB – auch bei denen klappt nicht alles)
meine längste Nachtfahrt ohne Licht
fantastische Landschaften – obwohl der Regen uns bisweilen sämtliche Blicke verwehrte
logistisch der größte Aufwand der ich jemals betrieben habe 
der größte Energieverbrauch (Energieverschwendung?)
der längste Tag (Dank sei Norwegens Mitternachtssonne)

aber

es hat sich gelohnt und ich kann nur jedem, der sportlich nach universellem dürstet, empfehlen, in 2014 findet wieder ein „Styrkeproven“ statt.

Zur Sonnwende natürlich!

An dieser Stelle gilt mein Dank an Harald, der alles bestens organisiert hat und uns durch seine Unbefangenheit jederzeit vorbildlich motiviert hat.
Unser dritter Mitstreiter – ebenfalls ein „Held“ – fuhr bei dieser Veranstaltung wahrscheinlich das Rennen seines Lebens. Unermüdlich zwang uns David zu hohem Tempo – welches wir aber leidenschaftlich mitgingen.

Es wundert daher nicht, dass Harald und ich in der Rangliste die besten deutschen Teilnehmer unserer Altersklasse wurden.
Wenn man die wirklich nötigen Pausen zeitlich ignoriert, dann weist unsere Nettofahrzeit einen weit mehr als 30er Schnitt aus. 

Alle Erlebnisse werden uns sicherlich noch lange – oder vielleicht für immer – im Gedächtnis bleiben …, denn nur wer „Trondheim – Oslo“ in seinem Palmares aufnehmen kann, ist ein echter Radheld!

Text und Bild  Dieter  Leib

 

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